292) Eine abwechslungsreiche Woche

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Wenn auch nicht immer, ist die Woche ruhiger verlaufen als auch schon. Und sogar schon der nahende Winter hat sich zum ersten Mal gemeldet.

„Wird’s nun ruhiger?“, fragte ich am letzten Sonntag als letztes im neuen Blog. Dann schaue ich aus dem Fenster und sehe unsere Schafe. Sehe ich unsere Schafe durchs Fenster ist dies kein gutes Zeichen. Alle 19 sind mal wieder ausgebrochen. Sie tun dies leider öfter als uns lieb ist. Der Rasse entsprechend. Deshalb heissen sie bei uns auch scherzhaft „Familie Stürm“. Sie knabbern alle an den Rosen, eine Delikatesse für sie, ärgerlich für uns. Vorbei mit Ruhe, die müssen nun so schnell wie möglich wieder auf die andere Seite des Zauns. Leider haben wir damit schon Übung und auch die Familie Stürm, weiss dass sie nun zurück müssen. So kehrt schnell wieder Ruhe ein. Ein schöner Sonntag kommt auf uns zu mit vielen Besuchern und entsprechend guten Umsätzen und einiger Arbeit. So soll der Sonntag sein, mindestens für uns hier auf dem Olijvenhof.

Die Woche wird dann tatsächlich ruhig. Die ersten Herbsttage überraschen uns ein wenig, kühle neblige Morgen und kalte klare Nächte begleiten uns. Es wird gejammert, nicht nur bei uns, überall im Städtchen. Der nahende Winter macht sich früh bemerkbar in diesem Jahr. Und eigentlich benötigen wir noch einige warme Sonnentage für unsere noch nicht vollausgereiften Tafel-Oliven an den Bäumen. Dann fällt sogar noch Regen, ein trüber regnerischer Tag ist der Donnerstag. Unser erster Öffnungstag in dieser Woche. Teilweise sieht man knapp die Hand vor den Augen und immer mal wieder fällt eben Regen. „So verirrt sich bestimmt niemand zu uns auf die Farm“, misstraut Barbara einem erfolgreichen Tag. Doch dann, Besucher um Besucher findet auf den Olijvenhof schon vor den offiziellen Öffnungszeiten fahren die ersten vor.

Wie so vieles in Südafrika sind auch wir viel mehr auf schönes als schlechtes Wetter eingerichtet. Bei vier Öffnungstagen, ist es fast Zufall wenn es einmal regnet. Schon gar nicht ab Oktober und bis Mitte Mai. Doch so müssen wir halt improvisieren. Den ganzen Tag hindurch. Irgendwie finden aber immer alle unsere Kunden ein trockenes Plätzchen. Südafrikaner sind diesbezüglich immer einfache Gäste. Unkompliziert. Es scheint so, als wären wir die einzige wahre Alternative für die ins Wasser gefallene Velotour, die Wanderung oder die Kletterpartie. Uns soll es recht sein und wir sind den ganzen Tag hindurch gut besucht. Leider ein wenig ein Problem hier in Montagu, die mangelnden Alternativen. Bleiben die europäischen Feriengäste aus, sind die Wochen ruhiger und viele Anbieter fokussieren sich mit ihren Angeboten nur noch auf die Wochenende und die Gäste aus der nahe gelegenen Kapregion. Schade, hätten doch selbst die wenigen Gäste unter der Woche ein volles Programm und Angebot verdient. Für uns ist es aber auch einfach, den Shop zu öffnen. Wir sind an allen Öffnungstagen sowieso auf der Farm, gehen den täglichen Arbeiten nach und wenn Besucher kommen, schlüpfen wir schnell von der Farmer-Rolle in die der Gastgeber und Verkäufer. Ohne Mehraufwand oder Mehrkosten.

Man liest sich!

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