270) Eine aufregende Entdeckung

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Unser grosses Bauprojekt ist doch noch nicht ganz abgeschlossen, Ziva raubt uns den Schlaf und eine Entdeckung lässt unseren Puls hochschnellen – alles im neuen Blog.

Dienstagmorgen, so um Neun sollte der Klimatechniker erscheinen. Kurz vor halb Neun ruft mich die Firma an. Mir schwant schon böses. „Ich will mich nur nochmals kurz versichern, dass wir einfache eine Anlage ausbauen und an einem neuen Ort wieder einbauen. Mehr brauchen wir nicht zu tun?“ lautet die Frage. „Nein, das ist tatsächlich alles“, erwidere ich. „Gut, die Arbeiter laden das Auto und dann sind wir bald bei Euch.“ Fast schon unglaublich aber wahr, ziemlich pünktlich treffen sie ein, arbeiten gewissenhaft und speditiv und sind nach gut zwei Stunden fertig, hinterlassen alles picksauber. Wir lassen unserer fast schon Euphorie freien lauf und loben die Drei für ihren super Job. „Ja, pünktlich, zuverlässig und sauber. Das gibt es selten in Südafrika“, nimmt der Chef unser Lob erfreut entgegen. Tatsächlich ein versöhnlicher Abschluss all unserer Arbeiten und unseres grossen Projekts. Nun gut, so ganz fertig ist das Projekt nun doch noch nicht. Wir haben da noch eine Idee…

Rund um den neuen Shop mit Bistro beginnt schon fast die Farm. Und so langsam aber sicher, ist wieder alles was nicht bewässert wird, vertrocknet und braun. Ein bisschen grün, täte dem ganze noch sehr gut. Also pflügen wir die fast 100 Quadratmeter um den „Farmstall“ gut durch und machen uns daran, diese Fläche von allem wachsenden zu befreien und anschliessend sauber durch zu rechen. Wiese soll entstehen und zum verweilen einladen und vor allem einfach grün und frisch aussehen. Eine mühsame und anstrengende Arbeit die uns die ganze Woche immer mal wieder für ein paar Stunden beschäftigt. Das ausgerissene Unkraut bringt Barbara Schubkarre für Schubkarre aufs mehr oder weniger offene Feld. Ziemlich aufgeregt kommt die Schlangen-Fürchtende-Barbara zurück. „Ich hab ein Nest mit Eiern entdeckt“, ruft sie mir zu. Sieht irgendwie nicht nach einem typischen Vogelnest aus. Einfach am Boden unter nun kargen Sträuchern liegen die Eier. Ein Fall für unseren Schlangenjäger. Foto per Whatsapp an ihn geschickt.

Seine Antwort klingt nicht gerade beruhigend: „Um eine 100% sichere Antwort zu geben, hab ich das Foto an das Nationale Schlangen Institut geschickt.“ „Würde er also eher ein Vogelnest vermuten, hätte er es doch an die Vogelwarte geschickt?“ Unsere unruhige Vermutung. Nach dem wir noch ein weiteres Foto mit Massangaben geschickt haben, kommt bald die Entwarnung: „Rebhuhn-Nest“. Und tatsächlich auch von diesen Vögeln leben viele auf der Farm. Also alles wieder gut und wir können entspannt weiter arbeiten.

Nicht ganz so entspannt verlief die Woche für Ziva und somit auch für uns. Ziva hat es mit einer richtigen Magen-Darm-Geschichte ziemlich umgehauen und uns um den Schlaf gebracht. Am Montagmorgen brachte nach einer fast schlaflosen Nacht der Tierarzt die Heilung und nach einigen Tagen ist Ziva wieder die alte. Und wir schlafen wieder durch. Wochen-„Ende gut – alles gut“. Wie meistens auf dem Olijvenhof. 

Zum Ende der Woche endlich wieder die Alte – Ziva geniesst das Joghurt

Man liest sich!

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