221) Überraschungen

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Eine Woche mit Überraschungen liegt hinter uns – positiv wie negativ. Welche das sind und wie wir damit umgehen – hier im neuen sonntäglichen Blog.

Wir erleben tierische Überraschungen. Einerseits hat sich leider ein Käfer in unseren Bäumen genüsslich niedergelassen und eine andere Überraschung erfreut uns und unser Herz. Dem Knaber-Tier welches sich nur an den Blättern und zum Glück nicht an den Oliven satt frisst, können wir auf humane Art und Weise Herr werden. Dies ohne die Früchte des Baumes oder unsere Ernte-Qualität zu gefährden. Hier hatten wir einfach ein wenig Pech bzw. am Schluss auch Glück im Unglück und wir und unsere Bäume kommen ohne Schäden davon. Wie so oft, hat sich der Parasit bereits im letzten Jahr eingenistet und ist dieses Jahr zum Vorschein gekommen. Aber nun ist wieder alles gut. Ganz jemand anderes nistet sich auch noch ein.

Vor ein paar Tagen wurde in Montagu dringend ein neues Plätzchen für eine Katze gesucht. „Katzen sind gut gegen Schlangen und jagen vor allem Mäuse. Von denen haben wir doch so viele“, versucht mir Barbara gleich das Büsi ans Herz zu legen. „Was denken wohl Fynn und Ziva von Deinem Plan“ entgegne ich. Und bevor wir uns ernsthaft mit dem Thema Katze beschäftigen können oder müssen, ist für die Katze bereits ein Platz gefunden. Somit das Thema fürs erste vom Tisch. Bis eines Abends ein herzzerreissendes „Miau“ unseren Fernseh-Abend unterbricht. Fynn und Ziva sind bereits dicht am Fenster und suchen den „Eindringling“ auf unserer Terrasse. Barbara und ich gehen ins Freie und sofort kommt die Katze, noch leicht zögernd auf uns zu. Klein, fein und brandmager ist sie. Die hat wirklich Hunger, das sieht man ihr an. Wir entscheiden uns, sie zu füttern schliesslich sind die nächsten Nachbarn weit weg und dass die Katze überhaupt jemandem gehört ist auch nicht sicher. Ganz bestimmt ist sie nicht gechippt und sowieso ist die noch so jung, so zierlich wie sie ist. Sie unterhält uns noch eine Zeit mit ihrem Schnurren und Schmusen und zieht nach dem üppigen Mahl, welches Barbara zubereitete friedlich in die Nacht. Am nächsten Morgen ist sie bereits wieder da und fragt nach Frühstück. Wir haben schon längst entschieden, dass sie gerne als Mäusefänger und Schlangenvertreiber auf der Farm bleiben darf und füttern sie entsprechend gerne. Mittlerweile jeden Morgen und Abend. Doch an einem Morgen taucht sie nicht auf und Barbara bittet auch Luwellen nach der kleinen Katze Ausschau zu halten. Die Aufregung ist gross, als Luwellen nicht nur „unsere“ Katze findet, sondern gleich auch noch drei kleine Büsi-Kinder. So jung wie wir die Katze schätzen, ist das zierliche Ding doch nicht. Hat sie doch bereits drei Kinder. So leben nun wohl ab sofort vier Katzen auf dem Olijvenhof. Zum Glück sind die Kinder alles Männchen und die übliche Verdoppelungs-Geschichte und plötzlich vielen Katzen, kommt nicht zum tragen. Irgendwann versuchen wir dann, Fynn und Ziva über den Katzen-Zuzug zu informieren und ihnen alle Katzen vorzustellen. Wie das wohl herauskommt?

Generell könnte es sich nicht um den letzten tierischen Einzug auf dem Olijvenhof handeln. Wir haben da so eine Idee, wie sich mähen und düngen mit tierischem Support zwischen den Bäumen bedeutend einfacher realisieren lässt.

Man liest sich!

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