146) Zurück in Südafrika

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Drei fantastische Wochen in der Schweiz liegen hinter uns. Was wir alles erlebten und wie die Rückkehr in die AFRICA-LODGE war, alles im neuen Blog.

Traumhaft schön waren unsere drei Wochen in der Schweiz. Traumhaft waren die vielen Besuche, Gespräche und Treffen mit der Familie und vielen Freunden. Ein spezielles Gefühl nach fast drei Jahren wieder einmal gemeinsam in der Schweiz zu sein. Wir haben die Zeit sehr genossen. Wunderschön war nämlich auch das Wetter, im Gegensatz zu Südafrika. Hier hat es nämlich mal richtig geregnet, so wie die Winter im Western Cape eigentlich sein sollten. Die Dammpegel sind nun zünftig gestiegen und der berühmte „Day Zero“ wird nun nicht einmal im 2019 eintreffen. Die Pegelstände sind fast schon doppelt so hoch wie vor einem Jahr um diese Zeit. Trockenheit erlebten wir dafür in der Schweiz. Drei Wochen und nur ein regnerischer Tag.

Wir erlebten die Schweiz als Touristen. Zuerst waren wir für ein paar Tage mit meiner Mutter im Appenzeller-Land. Berge wurden erklommen, bequem per Bahn, die Aussicht und die Bergwelt genossen. Dazwischen gab es kleine Wanderungen und viele Freuden für den Gaumen. Die Wochen danach bereisten wir Orte um abends Freunde zu treffen. Erlebten einen schönen Tag in Luzern, umgeben von ganz vielen anderen Touristen. Eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstätter-See, gehörte auch zu unserem Touristen-Programm. Für mich sogar ein Novum. Wir genossen diese Momente und fragten uns, weshalb haben wir eigentlich früher, als wir noch in der Schweiz lebten, solche Ausflüge nie gemacht? Es war wohl die mangelnde Zeit oder die Bequemlichkeit oder die Mischung von beidem. Eigentlich schade. Spannend waren auch die vielen Gespräche, natürlich erzählten wir oft dasselbe und wurden immer und immer wieder ähnliches gefragt. Freunde die Südafrika bereits bereisten, stellten ganz andere Fragen, als solche die noch nie hier waren. Für viele ist Afrika wohl gleich Afrika. Obwohl Südafrika und vor allem das Western Cape, nicht typisch Afrika ist. Und das ist natürlich denen, die schon mal hier waren, bewusst.

Uns fiel auf wie saftig Grün in der Schweiz alles ist. Egal ob landwirtschaftliches Land oder einfach eine Wiese, alles ist satt grün und frisch, das fehlt uns jeweils zum Ende des trockenen Sommers hier unten sehr. Bei unseren Autofahrten durch die Schweiz, durchquerten wir viele Autobahn-Baustellen. Irgendwie war nie jemand bei der Arbeit zu sehen. In Südafrika sind die Baustellen voll, regelrecht überbevölkert von Arbeitern. Optisch ein grosser Unterschied und doch werden wohl beide Baustellen in etwa zeitgleich fertig sein.

Lang war unsere Trennung von unseren Hunden. Die Wiedersehens-Freude war auf beiden Seiten sehr, sehr gross. Fynn und Ziva kriegten sich nach einer Viertelstunde jubeln, springen und quietschen wieder ein. Die Stunden danach wollten sie auf keinen Fall auch bloss für eine Minute getrennt von uns sein. Sie wollten wohl einfach sicher sein, dass wir nicht wieder abhauen. Unsere House- und Pet-Sitters haben also den Pet-Sitter-Teil mehr als erfüllt und unseren beiden Lieblingen geht’s prächtig. Leider litt der House-Sitting-Teil wohl darunter. Wir merkten, dass es doch nicht so einfach ist, wenn fremde Menschen während dreier Wochen in den eigenen vier Wänden wohnen. Doch sagen wir es so, nach 6 Stunden putzen, fühlten wir uns wieder wohl in unseren Räumen. Nun hat uns der Alltag wieder. Die neue Saison will vorbereitet werden, alles wird gründlich geputzt, desinfiziert und dann ist da noch die eine oder andere geplante Modernisierung. Es läuft immer etwas. Und dazwischen geniessen wir die Winter-Sonne bei über 20 Grad. Es geht uns gut.

Man liest sich!

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