124) Leben im schönsten „Shithole-Country“ der Welt

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Ist Südafrika wirklich ein Drecksloch-Land? Waren wieder Handwerker in der AFRICA-LODGE? Oder wer besuchte uns diese Woche? – alles hier im neuen Blog.

Es geht ja um die Welt, dass der amerikanische Präsident viele Entwicklungs- und Schwellen-Länder als „Drecksloch-Länder“ betitelte. So auch Südafrika. Mit typischer Gelassenheit wird dies hier zur Kenntnis genommen und die bekannteste Radio-Morgenshow Südafrikas betitelte die Regenbogennation immer als schönstes dieser Dreckslöcher. Sind die Unterschiede der beiden Länder eigentlich gross? Was macht denn Südafrika zu einem Shithole-Country? Die Präsidenten von beiden Ländern taugen nichts oder nicht viel. Beide Länder wurden von Immigranten zu dem gemacht, was sie heute sind. Übergewicht, schlechte Bildung und viel zu viele Tote durch Schusswaffen sind in beiden Nationen ein gewichtiges Problem. Rassentrennung, Rassendiskriminierung wurde hier wie in den USA viel zu lange gelebt. Beide Länder nehmen für sich in Anspruch, selbsternannt, das bedeutendste Land des jeweiligen Kontinents zu sein. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt ist die Verschuldung von Südafrika bei gut 50%, die USA hat die 100% Grenze längst überschritten. Wer ist nun das eigentliche Shithole?

In der AFRICA-LODGE ging es diese Woche wieder um die Sterne. Der Mann vom südafrikanischen Tourismus-Büro war wieder hier. Die Inspektion bringt uns mittlerweile nicht mehr aus der Ruhe. Wir wissen, was das Gästehaus zu bieten hat und wie die Inspektion abläuft. Eine kurze Führung durch die AFRICA-LODGE, Hinweise auf alles Neue und was sich sonst so verändert hat bei uns, viel mehr braucht es jeweils nicht. Anschliessend schaut sich der Herr noch kurz alleine um. Zum Abschluss der Visite dann noch ein Gespräch und das wars. Wochen später bekommen wir dann irgendwann das neue Zertifikat. Im Gespräch erläutert er jeweils auch die Pläne und Vorstellungen der Rating-Vorgaben. So ist es in Zukunft erstrebenswert, dass die Gästehäuser über möglichst viele Badezimmer mit Badewannen verfügen. Ein Bad nehmen im Hochsommer? Wir haben noch keine Gäste erlebt, die dies tun wollen. Zudem gibt’s einen Pool, der bestimmt das passendere Objekt ist für heisse Sommertage. Hinzu kommt, und darauf sprechen wir ihn an, die grosse Wasserknappheit. Selbstverständlich ist auch er darüber im Bilde. Deshalb fügt er auch sofort hinzu, dass man in den Badewannen unbedingt den „Stöpsel“ entfernen soll, damit niemand mehr baden kann. Zusammengefasst: Badewanne ist ein Muss, aber bitte dafür sorgen, dass ja niemand ein Bad nehmen kann. Logik? Fehlanzeige!

Zwei Jahre nach dem ersten toten Wal, wurde leider diese Woche wiederum ein totes See-Ungetüm angespült. Nahezu am gleichen Ort wie damals im Dezember 2015. So traurig der Anblick eines toten Tieres ist, es bleibt auch ein eindrückliches Bild. Die Grösse dieser Ungetüme ist eindrücklich. Der Abtransport des toten Wales ist somit auch ein entsprechendes Publikumsmagnet. Weshalb das Tier starb, ist unbekannt. Sicher ist bloss, dass es schon tot angespült wurde und nicht gestrandet ist.

Ansonsten verlief die Woche reibungslos – endlich waren mal keine Handwerker nötig. Regen blieb aus, alles andere wäre schon wirklich ein Wunder. Je länger je mehr bleibt nur noch das Hoffen auf ein Wasser-Wunder. Die ersten Trinkwasser-Abhol-Stationen werden bereits erstellt und sind teilweise auch schon in Betrieb. Das Militär ist vorbereitet und würde diese Wasser-Stellen zusammen mit der Polizei bewachen. Düstere Aussichten also, ab Ende April oder einfach, weiter ganz fest auf das Wasser-Wunder hoffen.

Man liest sich!

 

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